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Nächste Seite: Verallgemeinertes KM in Virtual Aufwärts: Corporate Memory Vorherige Seite: Benefits für ein Unternehmen   Inhalt Zusammenhang zwischen Virtual Communities, Corporate Memory und CRMBasierend auf den Kapiteln 2, 3 und 4 ergeben sich einige Zusammenhänge zwischen einer KM-Strategie bei Unternehmen und einer an die Anforderungen einer Virtual Community angepaßten KM-Strategie. Vor allem im Bereich des Corporate Memory sind Gemeinsamkeiten vorhanden, die für den Betrieb einer Virtual Community und vor allem für die Verwaltung des Wissens, welches innerhalb der Virtual Community vorhanden ist, notwendig sind. Bei den langfristigen Benefits für ein Unternehmen durch den Einsatz eines Corporate Memory wurde bereits die Möglichkeit zur Bildung sogenannter Virtual Corporations erwähnt. Darunter versteht man den Zusammenschluß mehrerer Unternehmen im Bereich des Corporate Memory und somit der Verwaltung des in den Unternehmen vorhandenen Wissens. Bei einer Virtual Community ergeben sich ähnliche Ansatzpunkte. Vergleicht man die Mitarbeiter eines Unternehmens mit den Mitgliedern der Virtual Community so sieht man, dass beide Gruppen implizites Wissen besitzen. Bei einem Unternehmen wird dieses Wissen durch die Mitarbeiter im Rahmen und in Form ihrer Arbeit persönlich weitergegeben und kann durch die Wissensingenieure im Unternehmen gesammelt und als explizites Wissen gespeichert werden. In einer Virtual Community ist implizites Wissen bei den Mitgliedern der Virtual Community vorhanden, welches vor allem in den Kommunikationsbereichen der Virtual Community, also den Chatrooms und den Diskussionsforen, weitergegeben wird. Sorgt der Betreiber der Virtual Community dafür, dass dieses Wissen gesammelt und in aufbereiteter Form gespeichert wird, so kann dieses in den Kommunikationsbereichen verbreitete Wissen als explizites Wissen den Mitgliedern der Virtual Community wieder zur Verfügung gestellt werden. Sieht man sich dazu noch die Definition eines Corporate Memory an, so ist ersichtlich, dass durch eine geeignete Strukturierung und durch das Angebot von Wissen für die Mitglieder der Virtual Community der Einsatz dieser Technik aus dem Bereich des KM sowohl für Unternehmen, als auch für Virtual Communities eine geeignete Lösung darstellt. User können auch aktiv ihr implizites Wissen externalisieren, zum Beispiel durch das Erstellen von sogenannten How-Tos oder anderen Inhalten, welche auf Personal Homepages weitergegeben werden können. Durch zusätzliche Profilerstellung bei den Mitgliedern der Virtual Community wird eine Personalisierung von Informationen und Inhalten von Websites ermöglicht und so kann das vorhandene Wissen personalisiert und auf den einzelnen User zugeschnitten weitergegeben werden. Die Basis dafür bilden die in den Kapiteln 2, 3 und 4 beschriebenen Techniken.
In Kapitel 4.2 wurde Knowledge Management vom Blickpunkt eines Unternehmens aus beschrieben. In Kapitel 4.3 wird eine geeignete KM-Strategie im Rahmen einer Virtual Community aufgezeigt und es werden Techniken aus dem Bereich des KM behandelt, zusätzlich zum Corporate Memory, welche im Rahmen von Virtual Communities eingesetzt werden können.
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