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Nächste Seite: Verbesserungspotential bei KM in Aufwärts: Der Einsatz von Techniken Vorherige Seite: Sind Corporate Memories für   Inhalt Vorteile für die Mitglieder einer Virtual Community durch den Einsatz von KMIm Falle von Virtual Communities kann sehr viel implizites Wissen bei den Mitgliedern vorhanden sein. Um dieses Wissen, welches die Mitglieder zumeist in den Kommunikationsbereichen der Community weitergeben, also in den Chatrooms und den Diskussionsforen, nutzen zu können, muß der Betreiber der Community auf KM-Techniken zurückgreifen. Das implizite Wissen muß strukturiert werden, zu explizitem Wissen werden und in geeigneter Form den Mitgliedern der Community wieder zur Verfügung gestellt werden, damit diese aus diesem expliziten Wissen wieder implizites Wissen verinnerlichen können. Weiters können die Mitglieder der Community ihr Wissen zum Beispiel in Form von Anleitungen (How-Tos), welche sie den anderen Mitgliedern der Community auf Homepages zur Verfügung stellen, weitergeben. Bei dieser Art der Wissensvermittlung stellen die Mitglieder selbstständig explizites Wissen den anderen Mitgliedern zur Verfügung, welches diese dann wieder verinnerlichen können und das dadurch zu implizitem Wissen wird. [Reif2000]
Aus den Informationen, die man in den Kommunikationsbereichen einer Community bekommt, kann man Wissen generieren. Wird dieses Wissen verarbeitet, kann man daraus wieder Information ableiten. Aufgrund der Information, die man durch diesen Vorgang erhält, der einen Zyklus darstellt, kann Handeln und können Entscheidungen beeinflußt werden. Das führt wieder zurück zu CRM, wo DSS4.16-Systeme eine Rolle spielen, die genau den oben erwähnten Zyklus als Basis nutzen und mit den geeigneten KM-Techniken Entscheidungshilfen darstellen. Der erwähnte Zyklus wird in Abbildung 4.4 dargestellt. [Reif2000]
Im Bereich des Knowledge Management stellt die Bereitstellung von Wissen sowohl für Unternehmen, als auch für Virtual Communities, die größte Herausforderung dar. Wie Berthel in seiner Darstellung von vorhandener, nachgefragter und notwendiger Information (siehe Abb. 4.3) sehr gut zeigt, ist es fast unmöglich, den Bereich der Überlappung der 3 Kreise möglichst genau zu treffen. Je nach Art der Virtual Community wird man einmal mehr in den Kreis der vorhandenen Information, ein anderes mal in den Kreis der nachgefragten Information abdriften. Um dies so weit wie möglich zu verhindern, ist es notwendig, KM-Techniken so gezielt wie möglich einzusetzen, damit die Mitglieder einer Virtual Community den größtmöglichen Nutzen aus dem bereitgestellten Wissen ziehen können. Die Basis für dieses Vorhaben stellen die in Kapitel 4.2.3 vorgestellten Arten des Corporate Memories dar. [Megill1997]
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