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Nächste Seite: Der Nutzen des vermittelten Aufwärts: Definition von Knowledge Management Vorherige Seite: Die verschiedenen Arten von   Inhalt Corporate MemoryFür Unternehmen ist ein Bereich des Knowledge Managements besonders interessant: Der ,,Corporate Memory``. Unter Corporate Memory versteht man sämtliches Wissen, das in einem Unternehmen vorhanden ist und zur Lösung von Aufgaben und effizienter Verwertung für das Unternehmen zur Verfügung steht. Das ist sowohl implizites Wissen, als auch explizites Wissen. Das Ziel im Bereich der Informationstechnologie ist es, dieses Wissen mit Computerunterstützung zusammenzufassen und das Wissen so aufzubereiten, dass es effizient genutzt werden kann. Aus diesem Gesichtspunkt heraus wird in [Borghoff et al.1998] Corporate Memory wie folgt definiert:
,,Ein Corporate Memory ist eine explizite, körperlose, ständige Representation von Wissen und Informationen innerhalb einer Organisation.`` [Borghoff et al.1998]4.6
Borghoff und Pareschi unterscheiden in ihrer Arbeit vier Arten von Corporate
Memories, je nach Wissensauffindung und Wissensabruf
Alle vier Arten eines Corporate Memories können für Unternehmen eine geeignete Lösung darstellen, Wissen zu sammeln, zu speichern und den Mitarbeiten zur Verfügung zu stellen. Welcher Corporate Memory angewandt wird, hängt sehr stark von der Struktur des Unternehmens ab. Ein einfaches Wissensarchiv in Form einer Datenbank kann schon ausreichend sein. Für eine professionelle Wissensverwaltung im Rahmen einer KM-Strategie sollte aber eine komplexere Form eines Corporate Memory gewählt werden, da hier Wissen und Information gezielt und konkret weitergegeben werden soll. Dies wird erst bei einem Knowledge Publisher oder einer Knowledge Pump ermöglicht. [Borghoff et al.1998]
Ein Problem, vor dem vor allem die Wisseningenieure in einem Unternehmen stehen, ist, Wissen nutzbringend zu vermitteln. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Menge des vermittelten Wissens. Bei zuviel vermitteltem Wissen kann sich der Nutzen des Wissens reduzieren und der Effekt, den eine professionelle KM-Strategie mit sich bringen soll, wird dadurch zunichte gemacht. Den Zusammenhang zwischen der Menge des vermittelten Wissens und dessen Nutzen beschreibt die Hypothese von Witte.
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