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Kurzfassung

Der hauptsächliche Nachteil von computerunterstütztem Lernen ergibt sich in dem Gefühl des Benutzers mit dem Computer allein gelassen zu werden. Das VR-Friends Programmsystem löst dieses Problem mit einem virtuellen Partner, der den Benutzer während des gesamten Lernvorgangs begleitet. Das Gefühl, daß sich der Benutzer um diesen Partner sorgt, wurde als "Tamagotchi-Effekt" bekannt. Zusätzlich wird das inzidentielle, spielerische Lernen durch das Erscheinen als Spiel besonders gefördert. Um die Motivation weiter zu steigern werden die Ergebnisse aus dem Spiel in HighScore Listen im Internet verglichen.

Diese Diplomarbeit behandelt die Entwicklung des Spiel-Teiles von VR-Friends. In den ersten Kapiteln wird der Entwurf und die Spezifikation des back-end Teiles und des User-interfaces erläutert. Ein Kapitel behandelt die gesteuerte Auswahl der Fragen aus dem gewählten Lernmodul. Nach entsprechenden Betrachtungen wird die Entscheidung betreffend der verwendeten Software beschrieben. Das front-end läuft als JAVA-Applet, das back-end des Client-Server Systems wird durch eine JAVA-Applikation, die auf eine SQL-Server Datenbank zugreift, realisiert.

Im Implementationsteil wird das Design des Servers detailliert beschrieben. Die Vorteile des Ansatzes mit mehreren Threads pro Client werden erläutert. Die Kommunikation zwischen diesen Einzelteilen wird in aller Genauigkeit erklärt.

Einige Ansichten des existierenden Systems zeigen den Verlauf einer Beispiel - Sitzung.

Das Kapitel 7 enthält einige Probleme, die während der Implementation auftraten, und deren Lösung.

Der Anhang beschreibt die notwendigen Vorkehrungen für eine Aufnahmesitzung mit einem "menschlichen VR-Friend".